Fächer und Studienweg
Hier zu finden: Studienfächer, eine kurze Stellungnahme zu Bildung und der Bildungssituation heute sowie eine ausführlichere Beschreibung meines Studienwegs und seiner Inhalte.
Studienfächer/Interessensschwerpunkte
Architekturgeschichte: Schwerpunkte sind in der Architekturgeschichte Wohnbau des 19. und frühen 20. Jh., Festungsbau, Fachwerkbauten und ihre Restaurierung in der Südpfalz; Lithurgie und Kirchenbau.Kunstgeschichte: Fotografie (Beginn und Moderne); Skulptur und Malerei des Mittelalters und der frühen Moderne.
Germanistik: Sprachwissenschaft mit Schwerpunkten in der Gesprächsanalyse (Gesprächsorganisation; Konfliktgespräche) und Literatur (Romantik/Klassik); Besonderes Interssensgebit Literatur über das 3. Reich.
Englische Philologie: Schwerpunkt in Poesie und Prosa der Romantik; besonderes Interesse an dem Genre der Gothic Novel.
Eine kurze Bemerkung zur Bildungssituation heute:
Ich sehe es als Geschenk an, dass ich noch vor der Einführung von Bachelor und Master und vor Einführung von Studiengebühren in NRW habe studieren dürfen. Es wäre vieles anders gewesen - und ich wage zu bezweifeln, dass es 'besser' gewsesen wäre - wenn ich überhaupt hätte studieren können. So habe ich in Freiburg, Wuppertal und Köln studiert, bei Lehrern, die ich als wirklich noch als solche erfahren und begreifen durfte - und die ihrerseits die Möglichkeit hatten, diese Positition für ihre Studenten einzunehmen; Menschen, für die Bildung ein Gut darstellt, das nicht nur einen geistigen Wert darstellt, sondern auch ein Quell von Lebensfreude ist.Bildung ist für mich ein Schlüssel zur Welt und es macht mich daher wütend, zu sehen, dass dieses Gut zunehmend in Form und Inhalt an ökonomischen Zielen ausgerichtet und auf eine industrienahe Ausbildung geschrumpf wird.
Freiburg, Wuppertal, Köln: Studienweg
Freiburg
Freiburg:
Mit Pädagogik und Deutsch habe ich mein (Lehramts-)Studium im WS '98 begonnen
und die Germanistik hat mich schnell nachhaltig für sich eingenommen.
Schwerpunkte waren im Breisgau die Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts und
die Gesprächsanalyse, die mir vor allem von Prof. Dr. Schwan, Prof. Dr. Schecker
und Dr. Harald Baßler ans Herz gelegt wurden. Die Zwischenprüfung in Deutsch legte ich im Herbst
1999 noch an der Universität in Freiburg ab.
Akademie der Künste, Trier
Mein zweites Hauptfach sollte die Kunst(erziehung) werden und so habe ich an der Europäischen Akademie der Künste in Trier an mehreren Kursen (in Aktzeichnung und Malerei) teilgenommen; im Winter '98 und Frühjahr '99 gingen meine Mappen an verschiedene Kunsthochschulen, im Sommer '99 konnte ich mich dann für die Kunstpädagogik im Rheinland entscheiden.Wuppertal
In der Literaturwissenschaft hatte ich in Wuppertal nochmals eine sehr anregende Zeit.
Bei Prof. Dr. Rölleke, Frau Prof. Dr. Stein und Herrn PD Dr. Bluhm waren Goethe, C. F. Meyer,
das Mittelalter (Dämonen und Monster in Literatur und Kunst des MA - eine meiner Lieblingshausarbeiten)
die Schwerpunkte. Bei Herrn Prof. Baurmann hatte ich die Gelegenheit,
trotz meines Neulings-Daseins als Tutorin für Deutschdidaktik (Primarstufe) zu arbeiten.
Diese Arbeit endete leider allzu schnell wegen meines Wechsels nach Köln im Sommer 2001.
Diese Zeit hat mir viele schöne Erinnerungen und einige Lehrerfahrung beschert.
In der Kunst lag mein Schwerpunkt, neben dem praktischen Studium der Photographie und Malerei,
auf der Geschichte von Kunst und Architektur des frühen 20. Jh.
Letzendlich war es die Arbeit und für die Seminare bei Herrn Prof. Wick und Frau PD Hooper, die mich letztendlich dazu brachte meinen Schwerpunkt ganz auf die Theorie der Kunst zu verlegen. Im Sommersemester 2001 wechselte ich dann zum Studium der Kunstgeschichte an die Universität Köln.
Köln
Die Jahre in Köln waren studien- und arbeitsintensiv.
Das absehbare Ende des Studienweges hat dabei zusätzliche Motivation geschaffen.
Germanistik und Anglistik:
In der Germanistik war ich bei meiner Angkunf in Köln schon lange 'scheinfrei'. Hier
konnte ich mich daher auf die Sonnenseite meines frühen Interessengebietes schlagen und
habe mich so fasst außschließlich mit der Gesprächsanalyse beschäftigt, überwiegend bei
PD Dr. Wengeler (politische Rede, Verwendung von Metaphern, Sreit/Konfliktgespräche). In der Anglistik (Zwischenprüfung
Sommer 2003) bildeten die jüngere britische Literatur (90er), Gothic Novel,
Romantische Literatur und Lyrik die Schwerpunkte bis zum Abschluss. Daneben habe ich mich
noch ein wenig mit Native American Fiction beschäftigt.
Die Kunstgeschichte (Zwischenprüfung Frühjahr 2002): An diesem Institut ist mit der
Zwischenprüfung der Nachweis zu erbrigen, dass man den Bestand der Stadt
Köln und ihrer Museen an Plastik, Architektur und Malerei vom Mittelalter bis zur Moderne
so gut als möglich kennt und diesen in den Rahmen der europäischen Kunstgeschichte einzuordnen versteht.
So zog ich mit zwei Komilitoninnen ein gutes halbes Jahr durch Stadt und Museen,
diverse Köln-Führer unter dem Arm, um Beschreiben und Datieren zu üben. Eine feine Art, die
eigene Stadt näher kennen zu lernen.
Das Studium in Kunst- bzw. Architekturgeschichte, in Schlaglichtern
aufgeführt:
# VL 'Mittelalterliche Buchmalerei' (Wittekind)
# VL 'Zeitgenössische Architektur' (Lieb)
# VL 'Kunst und Theologie' (Gaus)
# PS 'Meisterwerke der romanischen Plastik' (Simon),; Ref.+ Hausarbeit "Imad-Madonna in Paderborn"
# PS 'Barock in Süddeutschland' (Simon)
# Paris-Exkursion: Louvre & Musée d'Orsay (Simon, Kepetzis); Referat zu Ingres
# PS 'Architektonische Formenlehre' (Nußbaum)
# PS 'Jugendstilarchitektur' (Lieb) + Exkursion Brüssel & Darmsadt
# PS 'Grundlagen der Bauanalyse' (Nußbaum)
# PS/HS 'Wir romanisch sind die romanischen Kirchen' (Mainzer)
# PS/HS 'Gotik im Rheinland' (Mainzer)
# HS 'Architekturtheorie des 20. Jh.' (Lieb)
# HS 'IL Mezzogiorno' (Nußbaum, Hoppe, Lieb) + Sizilienexkursion;
Ref. + Hausarbeit zu Städtebau in den griechischen Kolonien auf Sizilien
# HS 'Caravaggion' (Ost); Ref. + Hausarbeit zu "St. Lucia, Syrakus"
# HS Historische Dachwerke (Nußbaum)
bei Herrn Prof. Dr. Nußbaum
Thema: Bruno Taut und Japan.
Magisterprüfungen
# (Oktober 2004-Januar 2005): Englisch (bei Herrn Prof. Dr. Wurmbach): Gothic Novel (und Lyrik der Romantik: Shelley & Keats)
# Deutsch (bei Herrn PD Dr.Wengeler, jetzt Düsseldorf): Gesprächsanalyse - Konflikt / Streit (und Metaphernalalyse : Europapolitik - Deutschland / England)
# Kunstgeschichte (PD Dr. Stefanie Lieb) : Alexander Calder (und Giotto)
# Kunstgeschichte (Prof. Dr. Nußbaum): Vauban (Festungsbau) und Giotto
Im Februar 2005 habe ich meinen Studienweg in Köln als
Magistra Artium somit vorerst abgeschlossen.
Seit dem Sommer 2007 schreibe ich an meiner Dissertation
im Fach Architekturgeschichte.